Die Behandlung der Spenderin

 

Im frischen Behandlungszyklus selbst gibt es zwei Patientinnen: die Spenderin und die Empfängerin. Beide brauchen jeweils einen optimalen Zeitpunkt für die Eizellentnahme bzw. für den Embryonentransfer. Oberstes Ziel für die Spenderin ist, dass ihre Behandlung möglichst nebenwirkungsarm erfolgt. Oberstes Ziel für die Empfängerin ist, zum richtigen Zeitpunkt empfängnisbereit zu sein.


Im frischen Zyklus wartet die Empfängerin auf die Spenderin, denn die Empfängerin kann ca. zwei bis drei Wochen „empfängnisbereit“ gehalten werden. Irgendwann in diesem Zeitraum fällt die Punktion der Spenderin und das fünftägige Programm des Embryos im IVF-Labor beginnt. Ob der Embryonentransfer jetzt am Zyklustag 18 oder 27 der Empfängerin stattfindet spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist einzig und allein, dass der Eintritt der Empfängerin in die zweite Zyklusphase kontrolliert etwa fünf Tage vor dem Embryonentransfer erfolgt.