Beispiele

Einleitungssätze und Kernbotschaften


  • Wir möchten Dir heute erzählen wie Du zu uns gekommen bist- also von der Zeit vor Deiner Geburt.

  • Jemand hat uns etwas ganz Wunderbares geschenkt, damit Du in meinem / in Mamas Bauch entstehen konntest.

  • Ein Teil (der Samen) ist von Papa, ein Teil von der Frau, die uns geholfen hat, und gewachsen ist du in meinem Bauch.

  • Die Frau, die mit einem Kind schwanger ist und es dann auf die Welt bringt, ist die Mutter.

  • Die Frauen, die die Eizellen geben, wollen zu dem Zeitpunkt selbst nicht Mutter sein, aber jemand anderem helfen, ein Kind zu bekommen.

  • Viele Spenderinnen wünschen, dass das Kind gute Eltern bekommt. Sie sehen sich selbst nicht als Mutter.

  • Wir Menschen sind zu 99% gleich – wir laufen, wir sprechen, wir haben Beine, Arme usw.

  • Wir sehen es so, dass genau Du unser Kind werden solltest. Du und niemand anders. Mit dieser kleinen Hilfe von einer tollen Frau.




Die Eizellfee ©


„Dein Papa und ich haben viele Jahre auf ein Baby gewartet und es ist einfach nicht gekommen. Wir waren schon ganz angestrengt und verzweifelt. Unser größter Wunsch war es, Dich (ein Kind) zu bekommen.

Eines Tages sind wir dann zu einem Arzt gegangen, von dem wir wussten, dass bei ihm manchmal die ein oder andere Eizellfee vorbeikam. Die Fee und der Arzt halfen Frauen, die kein Kind hatten.

Natürlich war die Fee eine echte Frau, also eine Frau, die es wirklich gibt. Für uns aber war sie eine Fee, da Feen dabei helfen, dass Wünsche in Erfüllung gehen.

Wir haben die Eizellfee nicht gesehen und auch Du wirst sie nie kennenlernen können (bei anonymer Spende). Sie war nur ganz kurz da um ein Geschenk für uns abzugeben. Danach ist sie wieder entschwunden. Weg war sie.

Uns die Fee ein klitzekleines Ding aus ihrem Bauch – eine Eizelle - geschenkt. Davon hatte sie nämlich ganz viele – mehr als sie je gebrauchen konnte. Die Eizelle war kleiner als ein Sandkorn und aus der bist Du in meinem Bauch entstanden (dabei ein einzelnes Sandkorn auf ein Blatt Papier legen und zeigen).“





Das Entengeschenk

Geschichten aus der Kindheit ©


buch

Kinder lieben es Geschichten von „früher“ zu erfahren. Wieder und wieder kann man ihnen Erlebnisse und besondere Vorkommnisse aus der eigenen und aus der frühen Kindheit des Kindes selbst erzählen.

Mögliche Beispiele ganz außerhalb des Themas Eizellspende sind

  • Wie die Familie einmal eine kleine ausgesetzte Katze gefunden hat

  • Wie sich der Vater einmal auf einer langen Radtour verirrt hat

  • Wie das Kind seinen ersten Zahn verloren hat

  • Wie die Mutter als Kind zum ersten Mal auf einen Reiterhof war

All diese kurzen Erzählungen eigenen als Gute-Nacht-Geschichten. Jeden Abend wird eine davon erzählt.

In einem Repertoire von 15-20 Stories zu allen möglichen Themen, das die Eltern parat haben, gibt es dann mehrere Geschichten über die besondere Art der Zeugung des Kindes:

  • Wie die Eltern z.B. nach Prag gefahren sind um endlich ein Kind zu bekommen

  • Wie die Mutter zum Schwangerschaftstest gegangen ist

  • Wie sie dem Papa und den Großeltern erzählt hat, dass sie ein Kind bekommt usw.

All den o.g. Erzählungen ist gemein dass sie spannend sind, dass sie gut ausgehen und dass sie Erfahrungen von früher vermitteln. Die Zeugungsgeschichte ist dabei nur eine von mehreren Geschichten. Durch die Einbettung in eine ganze Serie von Geschichten ist die implizite Botschaft dass die Eizellspende zwar bemerkenswert aber längst nicht alles im Leben ist.

Wird die Gametenspende zudem noch mit weiteren generativen Erzählungen verbunden, wird sie noch normaler. So kann dem Kind erzählt werden, wo und wie seine Urgroßeltern gelebt haben. Diese kannte das Kind genauso wenig wie die Eizellspenderin und trotzdem ist etwas von ihnen auch im Kind.





Wie Clara in die Welt kam ©

 

Ein noch nicht bebildertes und noch nicht verlegtes Kinderbuch