Schwangerschaft

„Der Mann ist mit drinnen und die Frau liebt das Kind sowieso“ so pragmatisch urteilen Reproduktionsmediziner über diese Form der Gametenspende. Die Frau hat die Bindung an das Kind durch die Schwangerschaft, der Mann ist genetischer und sozialer Vater. Die Hormonumstellung, das einzigartige Körpergefühl in der Schwangerschaft und die Überwindung der langen Jahre der Kinderlosigkeit, erzeugen Bindung bei Frau.

 

Der Körper unterscheidet nicht dass es sich um eine fremde Eizelle handelt. Das physische und psychische Schwangerschaftsprogramm läuft an. Es endet mit der Geburt.

Schwangerschaftsrate nach Behandlung mit Eizellspende

45–50 %

55–70%

 

 

75–83%

 

90–95%

5–10%

Bei Transfer eines Embryos

Bei Transfer von zwei Embryonen

Transfer von Embryonen nach Präimplantationsdiagnostik

Kumulative Schwangerschaftsrate nach mehreren Transfers / mehreren Spenderinnen

Aller Frauen werden auch mit Eizellspende nicht schwanger

Diese Erfolgszahlen sind ECHT.

Aufregung in der Frühschwangerschaft

Schwangerschaften nach langer Kinderwunschzeit sind zu Beginn immer Angstschwangerschaften. Das Kontroll- und Sicherheitsbedürfnis der Schwangeren, die noch nichts oder nichts mehr spürt, ist überbordend.

Ärztlich feststellbar ist eine intakte Schwangerschaft ist wie folgt:

Tag 9 nach Blastozystentransfer

(entspricht ca. 28. Zyklustag)

 

 

 

5. Schwangerschaftswoche

 

 

 

Ende 6. Schwangerschaftswoche

 

 

 

7./8. Schwangerschaftswoche

Das Schwangerschaftshormon HCG ist im Blut nachweisbar.
Der Wert sollte zeitgerecht sein.

 

Die Untersuchung mit einem guten Ultraschallgerät zeigt eine Fruchthöhle mit abgrenzbaren fetalen Strukturen. Das HCG ist weiter gestiegen.

Die Herzaktion des Fetus ist im Ultraschall sichtbar. Das HCG ist weiter gestiegen.

Beginn der regulären Schwangerenvorsorge Ausstellung des Mutterpasses.

Wichtig: Der Progesteronwert ist zu Beginn einer Eizellspendenschwangerschaft naturgemäß sehr niedrig. Progesteron wird nicht körpereigen gebildet sondern über Vaginaltabletten und / oder Spritzen extern zugeführt. Diese Medikamente gehen kaum ins Blut über und sind bei einer Blutentnahme nicht nachweisbar.

Viele Gynäkologen wissen dies nicht und es entsteht unnötige Panik bei der Frau. Die sichere Einschätzung des Progesteronwertes überlässt das Paar besser dem ausländischen IVF-Zentrum.

    

Sehr hohe psychologische Bedeutung hat später das Stillen des Kindes. Endlich etwas, was funktioniert. Schwierigkeiten beim Stillen  - und diese hat jede Erstgebärende – erfordern eine engmaschige Stillberatung damit die frischgebackene Mutter nicht vorzeitig aufgibt.